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Waehrend

Problem

Guten Morgen, guten Tag oder was auch immer.

Kleine Zwischenmeldung.
Ich hab mir in den letzten Tagen die Mühe gemacht und einige Texte und Berichte geschrieben. Naja, alle hab ich dann schön auf ner Diskette gespeichert.
Und natürlich, der Scheiss-PC kann die jetzt nicht lesen.
Mal sehen, ob ich die wieder hergestellt bekomme.
18.2.07 20:21


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Reisebericht einer deutschen Austauschschülerin in der gefährlichsten Stadt Argentiniens

28.01.07 21:25

Busbahnhof San Luis

Lisa steht mit gepackten Koffern, der Gastschwester und einer Hosentasche voll Erwartungen am Busbahnhof und wartet ungeduldig auf den Bus nach Buenos Aires, die Stadt von der sie schon viele tolle, aber auch abenteuerliche Geschichten gehört hat. Den Berichten zufolge verschwinden jährlich ca. 3000 Menschen in der Hauptstadt Argentiniens. Was das wohl bedeuten soll.... ?
Lisa wusste nicht was sie von all den gespenstischen Erzählungen halten soll, beschloss aber vorsichtig zu sein, und kein Risiko einzugehen.
Nach 12 Stunden in einem der unbequemsten Busse, den Lisa je in ihrem noch kurzem Leben benutzt hat, steigt sie aus, und wird sofort von der Tante ihrer Gastmutter empfangen und umarmt.
“Wie war die Fahrt?, Haben die euch gut zu essen gegeben? Habt ihr Durst, Hunger, Müsst ihr mal aufs Klo?”
Nein, Lisa will schlafen. Sie hat nämlich in der Nacht bevor kein Auge zu bekommen.
Aus verschiedenen Gründen...
1.  Was erwartet mich in Buenos Aires? Ist wirklich so wunderschön wie alle sagen, oder ist es einfach nur riesig, gefährlich und dreckig? Warum soll Buenos Aires so ganz unterschiedlich zu den anderen Städten sein?
2.  Was machst du überhaupt in Argentinien? Womit hast du diese Reise, diese Chance, dieses unglaubliche Erlebnis verdient?

Und ich bin mittlerweile ganz sicher, dass ich das alles zu einem grossen Teil meinen Eltern zu verdanken habe. Am Anfang war mir das noch gar nicht so klar, aber umso länger ich hier bin, umso heller wird das Licht der Dankbarkeit, und es blinzelt mir jeden Tag ins Auge.
Und ganz ehrlich, an dieser Stelle will ich mal ein paar Dankesworte aussprechen.
Zuallererst, wie schon gesagt, vielen Dank an meine Mama, an meinen Papi, und auch an meinen Bruder.
Ich danke meiner Mama, denn sie hat mich zur welt gebracht, sie hat mich voller Liebe erzogen, und mich dort unterstützt, wo sie nur konnte.
Ein grosses Danke an meinen Papa, denn er hat mir gezeigt, was es bedeutet, vorwärts zu gehen, und für meine Träume zu gehen. “Lisa, du darfst nicht stehen bleiben.” Das werde ich wohl nie vergessen.
Trotz schwieriger Zeiten, bin ich dankbar, euch meine Eltern zu nennen.
Meinem Bruder Sebastian möchte ich danken, weil er für mich immer eine Art Antrieb war. Er ist der ältere von uns beiden, und so hab ich ihn immer als Vorbild gesehen, oder eher als Massstab. Wenn er das kann, dann kann ich das auch, und so wollte ich besser sein, als er. Ob ich es jemals war, weiss ich nicht, glaub ich nicht. Jeder ist so, wie er ist und ich bin froh, dass ihr so seid, wie ihr seid.
Ich liebe euch
Aber auch an einige Freunde möchte ich ein Dankeschön aussprechen. Ich habe mir vor der Reise so viele Gedanken gemacht, ob es das richtige ist, dass ich für ein jahr ins Ausland gehe, ob ich die ganze Zeit überstehen kann. Sie, Anni - Romy – Anne – Dagmar – Suse – Steffi – Franzi – Janine – Axel – Vanessa – Marcus – Anika – Jan – Sandra – Franz – David – Lilli – Anje und viele andere, die ich jetzt vergesse, haben mir ganz klar gemacht, dass ich diese Chance nicht einfach so gehen lassen kann, und dass sie stolz auf mich sind. Ich bin froh, euch als Freunde und Unterstützung zu haben,
An alle vom Theater Stolperdraht sende ich ein riesiges Danke. Ich weiss gar nicht, wie ich euch jemals als das zurück geben kann, was für mich getan habt und was ihr mir beigebracht habt. Danke für die vielen Stunden, die ich mit euch verbringen durfte.
Danke auch an Julius, der mittlerweile ein sehr guter Freund und Leidensgenosse für mich geworden ist. Wenn keiner zum Reden da war, dann war er es, der sich meine Geschichten und Probleme angehört hat.
Manchmal fand ich es blöd, unnütz einen zweiten deutschen in der Nähe zu haben. Aber ich hätte wohl viele Dinge nicht allein geschafft. Danke dafür.

Aber zurück zum Bericht.
Um halb 10 kommt Lisa also halbfrisch in Buenos Aires an, wird herzlich aufgenommen und in eine Menschenmasse gezogen. Im Bus waren es nämlich ungefähr 40 Leute, im Busbahnhof ca. 40 000.
Aus Getümmel entflohen, setzen wir uns in ein Taxi. Meine “neue” Tante erklärt uns gleich, welche Taxis gut sind, und woran man sie erkennt. Es ist wichtig, das zu wissen. Schliesslich verschwinden extrem viele Menschen. Mir wird auch bald darauf klar warum. Buenos Aires und Uruguay trennt nur ein Fluss. Man schmeisst dich einfach in ein Boot, verschifft dich, und raus bist du aus dem Land. Wenn deine Familie anfängt dich zu suchen, dann bist du 90%ig schon nicht mehr am Leben, denn illegale, unfreiwillige Organspenden sind der Hauptgrund für die Entführungen.
Von lauter Schauergeschichten ganz unruhig, beschliesse ich, alles so zu befolgen, wie es mir gesagt wird.
Nach halbstündiger Autofahrt kommen wir also am Gebäude an, in dem Tante Chana und Onkel Rudolfo wohnen. Ein Haus mit 21 Stockwerken. Bevor man überhaupt das Gelände betreten kann, muss man erstmal an 5 bewaffneten Securities vorbei. Danach betritt man das luxoriöse Foyer, das absolut staubfrei ist. Und übrigens: Wir hatten eine Aussentemperatur von ca. 39° C, glücklicherweiser war das Gebäude vollklimatisiert
Nunja, die beiden wohnen in der 6. Etage. Das bedeutet Fahrstuhlfahren. Herrlich, es gibt keine Treppen. Aber alle, die mich kennen wissen, dass ich mich etwas unwohl in Aufzügen fühle, aber ich darf keine Angst zeigen, und muss da einfach durch. Zu meinem Erstaunen habe ich überhaupt nicht gemerkt, dass der Aufzug sich bewegt hat. Schwupps, waren wir oben.
Wir haben dann erstmal die Wohnung kennen gelernt, hat ein Wohnzimmer, 3 Bäder, eine Küche, 1 Gästezimmer, ein Schlafzimmer, ein Arbeitszimmer und einen Balkon. Insgesamt eine wunderschöne kleine Wohnung. Zum Gebäude gehört ein klimatisierter Swimmingpool, den alle bezahlenden Bewohner des Hauses benutzen dürfen, aber auch Gäste, so wie ich
Und im obersten Stockwerk gibt es noch einen Whirlpool, und ein Fitnessstudio.
Das ist schon nicht schlecht, da zu wohnen. Luxus pur.
Aber ich weiss nicht, ob ich das mein Leben lang brauche.
Nachmittags haben wir dann den historischen Stadtteil der Stadt kennen gelernt. Vom Obelisk, über das Regierungsgebäude bis hin zu irgendwelchen Statuen.
Das war schon ziemlich interessant.
Abends sind wir dann halbtot ins Bett gefallen, da wir nach dem vielen Laufen noch eine halbe Stunde in den Pool gehüpft sind.
Am nächsten beschlossen wir in den Tierpark zu gehen
Das ist doch was für kleine Mädchen...
Der Spass hat uns 12, 50 Peso und 4 Stunden gekostet. Ehrlich gesagt hab ich schon schönere Zoos gesehen, aber es war doch den Tag wert. Was gabs zu sehen? Von ganz gewöhnlichen Haustieren wie Kühen, Hasen und Ziegen über Meerestiere wie Seelöwen, Eisbären und Pinguine bis hin zu ganz exotischen Sachen wie Wallabys, Ameisenbären und Riesenschlangen.
Am Ende haben meine Gastschwester und ich uns noch eine Seelöwen-Show angeschaut, das war ganz niedlich gemacht, und es hat mir auch gefallen.
Nach den wie schon erwähnt 4 Stunden Laufen bei 39° C ohne Schatten in prallender Sonne haben wir uns entschlossen nach Hause zu laufen. Wir wollten einfach kein Geld mehr ausgeben. Unterwegs haben wir noch spontan ein Eis gegessen... bei McDonalds. Das schmeckt komplett anders als in Deutschland. Viel süsser, viel ekelhafter. Und überhaupt ist das Angebot ganz anders. Das nur soweit zu McDonalds. Irgendjemand wollte das mal wissen, da die ja angeblich in der ganzen Welt gleich schmecken. Dem ist nicht also nicht so.
Nachdem wir uns dann noch verlaufen haben, weil es mittlerweile auch schon stockdunkel war, haben wir doch noch die richtige Strasse gefunden und kamen voller Angstschweiss zu Hause an. Tante Ana war auch schon ganz nervös, aber es ist ja nichts passiert

Am Tag 3 sind wir dann ganz früh aufgestanden, so gegen 12.30
Dann gings zum Aufwachen erstmal in den Pool, vor dem Essen wurden wir von der Küchenmeisterin (Tante Ana) höchstpersönlich eingewiesen, wie man mit der Mikrowelle schnell und lecker kocht. Und immerhin kann ich jetz mit ihrer Mikrowelle umgehen, ob das mit der in Schwedt genauso klappt.. da bin ich mir noch nicht so sicher.
Nachmittags hab ich dann die teuersten Einkaufszentren in Buenos Aires kennen gelernt. Da gibt es einerseits die “Galería Pacifico”, das Shoppingcenter “Abasto” und zu guter letzt “Alto Palermo”.
Es gab zwischen den dreien nicht so viele Unterschiede, es war eins grösser und luxoriöser als das andere, es gab fast die gleichen Sachen zu kaufen und alles war einfach nur extrem teuer. Trotz allem hab ich mir ein neues Handtuch gekauft  hat nur 22, 90 gekostet, und das war das billigste, was ich jemals in ganz Argentinien gefunden habe. Und ausserdem ist es ziemlich gross, und kuschlig weich
Die Zeit verging mal wieder rasend schnell, und so sind wir dann auch bald wieder nach Haus gefahren.
Am Morgend des nächsten Tages sind wir nochmal schnell ins Zentrum, weil meine Gastschwester sich noch eine neue Jacke kaufen wollte. Um die zu suchen, haben wir uns für die Fussgängerzone Peatonal Florida entschieden. Peatonales sind Strassen in denen keine Autos langfahren. Dementsprechend gibt es umso mehr Menschen.
Was ich ganz beeindruckend fand, war, dass alle zehn Meter jemand Strassenkunst gezeigt hat. So gab es zB Tangotänzer, Bands, Maler, Breakdancer, Akrobaten.. etc.
Die Jacke haben wir dann auch relativ schnell gefunden, und dann mussten wir auch schon wieder unsere Taschen packen, denn abends sollte es für uns zurück nach San Luis gehen.
Diesmal hatten wir einen Bus mit Bett, und Vollpension! Das bedeutet warmes Abendbrot, Mitternachtssnack und Frühstück. Dazu Fernsehen, eine Bar, ein Bad und Klimaanlage. Das Bett war saubequem, ich hab die ganze Nacht durchgeschlafen, und bin auch frisch und munter ins San Luis angekommen.

Ach übrigens ich hab von Onkel Rudolfo ein Buch geschenkt bekommen: el lobo estepario (Der Steppenwolf) von Hermann Hesse. Mal gucken, wann ich das lese. Zurzeit lese ich ja immernoch Demian von Hermann Hesse. Das buch habe ich wiederum von meinem Gastvater geschenkt bekommen. Damit bin ich aber bald fertig, es hat mich einige Zeit an manchen Stellen gekostet zu verstehen, was Herr Hesse da gerade erzählt, aber ich glaube ich bin ganz gut voran gekommen.


Bevor wir nach Buenos Aires gefahren sind, war ich ein Wochenende mit meiner Gastfamilie in Mendoza. Ein Arbeitskollege des Bruders meines Gastvaters hat nämlich ein Haus, das er uns fürs Wochenende geliehen hat. Das gute an dem Haus ist, dass es einen Swimmingpool im Garten hat. Da waren wir dann den ganzen Tag drin, sonst hätte man die unerbitterliche Hitze nicht ausgehalten.
Der Bruder meines Gastvaters, und die Lebensgefährtin sind Fernsehreporter, und ich durfte mit ihnen an dem Wochenende mit auf Arbeit fahren. Wir sind also mit der kompletten Ausrüstung losgefahren, um Touristen zu suchen und ihnen ein paar Fragen zu stellen. Das war ganz lustig, auch wenn ich jetzt weiss, dass ich kein Reporter werden will

Danke fürs Ohr, eure Lisa :*
5.2.07 21:34


Hallo Deutschland, Heimat und Liebe meines Herzens..

Es ist mittlerweile bestimmt schon über einen Monat her, dass ich das letzte Mal was geschrieben habe.
Ich hoffe, ihr habt euch keine Sorgen um mich gemacht! Der Grund ist, dass ich meistens einfach keine Lust hatte etwas zu schreiben, oder ich hatte keine Zeit.
Aber heute, am 20. Dezember 2006, sitze ich vor meinem uralten PC bei uns im Haus, da ich extrem gelangweilt bin und schreibe ein Textchen. Den werd ich dann nachher auf eine Diskette packen und im Büro meiner Gasteltern am PC ins Internet stellen.
Ich hab ne Menge erlebt, und dementsprechnd ne Menge zu erzählen.

Ich fang mal mit dem 15. Geburtstag unserer Nachbarstochter an, die gleichzeitig auch die beste Freundin meiner Gastschwester ist. Zuallererst sei einmal gesagt, dass in 15. Geburtstag für ein Mädchen der absolute Höhepunkt im Jugendleben ist. Da werden von den Eltern schon mal Kredite im Wert von 15.000 Peso aufgenommen. 15.000 Peso entsprechen ca. 4.000 Euro.. wenn man allerdings das Preis-Lohn-Verhältnis vergleicht, dann würde die Party in Deutschland auch 15.000 Euro kosten.
Jedenfalls wurde ich zu der Feier eingeladen, und mir wurde vorher schon gesagt, dass ich mich ganz festlich anziehen muss.. Naja, die Einladung war ein kleines rosa Törtchen mit dem Namen des Geburtstagkindes drauf, dazu ein goldenes Kärtchen mit der schriftlichen Einladung.
So, dann war es soweit. Wir waren ja zum Abendessen eingeladen (mit ca. 300 anderen Leuten). Also sind wir zu dem Festsaal gefahren, nachdem wir uns stundenlang schön gemacht hatten.
Am Eingang wurden wir dann nach dem Namen gefragt, da man ohne Einladung nämlich nicht vor 1 Uhr morgens reingelassen wurde. Der Saal war ganz schick geschmückt. Die Stühle und Tische hatten alle weisse überzüge bekommen, und die Stühle für die Ehrengäste, sprich Yenifer, und ihre Eltern hatten orangene Seidenkleidchen an. Auf einigen Tischen standen die extra-angefertigten Torten, ganz in weiss, mit orangenen Schleifchen und roten Zuckerrosen.
Um 22 Uhr fing dann der offizielle Teil an.
Zu erst wurde der Saal abgedunkelt, dann wurde künstlicher Nebel erzeugt und dann betrat Yenifer den Raum, begleitet von ihrem Vater, und einem Lied an das ich mich aber nicht mehr erinnern kann.
Sie hatte ein Kleid an, meine Güte... Orange, mit roten Pailletten besetzt, aus Seide und irgendnem anderen Stoff. Sah nicht schlecht aus. Dann musst sie alle anwesenden Gäste begrüssen, und danach gabs die Vorspeise. Das war ein kleiner Salat, aus Majonäse, Salatblättern und Hühnchen.
Dann durfte Yeni von Tisch zu Tisch gehen, und Gruppenfotos machen. Achja, bevor die Feier anfing, musste sie draussen (in der Arschkälte) auch noch Fotos machen.
Ich glaube, anschliessend gabs dann das Hauptgericht  Hühnerpastete.. war nicht so lecker, hat auch kaum einer aufgegessen^^
Und nun kam das Video. Ja, das Video! Das ist ein ganz wichtiger Teil des Geburtstages. Es fing an mit einigen Fotos aus der Kindheit von Yeni, und so steigerte sich dass dann immer mit zunehmendem Alter, und am Schluss kam ein Kurzfilmchen mit ihr, an dem sie mit ihrem Festkleid an einem Strand sitzt und ganz verträumt da rumsitzt, oder da lang rennt.. Nunja.. im Hintergrund lief wieder ein Lied, aber daran kann ich mich auch nich mehr erinnern. Aus lauter Begeisterung (*hust*) wurde dann erstmal 5 Minuten lang geklatscht. Anschliessend gabs Eis, und dann wars auch schon 2 Uhr morgens, und dann begann die Party.
4 Stunden lang Tanzen, und zwar immer nur zu CUMBIA. Das ist eine Art Musik, die nur den Jugendlichen gefällt, oder die zurzeit jedenfalls extrem in Mode ist.
Wenn jemand mal ein ganz typisches Beispiel hören will, dann ladet euch mal das folgende Lied runter:

Los Palmeros – Bombon Asesino

Irgendwann morgens kamen wir dann auch zu hause an, und haben dann zieeemlich lang geschlafen^^

Am Sonntag morgen musste ich ein ganz wichtiges Japanisch - Examen schreiben. Dafür musste ich das Alphabet und die Zahlen bis 10 schreiben können, und 90 Vokabeln auswendig lernen. Das ist garnicht so einfach! Aber immerhin kann ich jetzt Japanisch lesen, auch wenn ich noch nicht viel verstehe. Am nächsten Samstag ist dann die Zeugnisvergabe, und die Jahres – Abschlussfeier des Japanischunterrichtes. Mal schauen was mich das erwartet.

Wo ich gerade von Prüfungen rede, ich hab mein internationales Englisch-Examen geschrieben, was allerdings viel zu einfach für mich war. Zu erst kam der Teil „Reading/Writing“.. eine Aufgabe war zB: Da waren 8 Texte, und vier Beschreibungen von Personen, und dann muss halt zugeordnet werden, welche Person zu welchem Text passt.
Danach kam das „Listening“. Auch recht einfach, allerdings war mein Problem, dass die CD ziemlich undeutlich gesprochen hat. Und zum Schluss das „Speaking“. Herrlich, das hätte jeder 7.Klässler bestanden. Die wollten, dass ich meinen Namen buchstabiere, dann sollte ich sagen, was ich gerne im Winter mache und warum. Ende Januar schicken sie mir die Testergebnisse zu. Mal sehen, ob ich mich grad gnadenlos überschätze oder ob es volle Punktzahl wird.

Am Samstag habe ich übrigens ein Radiogewinnspiel gewonnen ^^
Und zwar einen Einkaufsgutschein für einen Schmuckladen. Mal schauen, was ich mir da schönes kaufen werde

Vor ca. 2 Wochen war ich auf einer Egresados-Feier. Das ist wie ein Abi-Ball in Deutschland. Ja, eingeladen wurde ich von Facundo (ein Klassenkamerad aus dem Englisch-Institut). Um 1 Uhr nachts sollte es beginnen, davor war halt wieder Essen angesagt, etc. Und dazu wurden wir nicht eingeladen.
Ich hab Deisy (eine Freundin aus der Schule) noch mitgenommen, jeder von uns musst allerdings vorher schon die Eintrittskarten bei Facu kaufen. 7 Peso hat mich der Spass gekostet.
Wie gesagt, um 1 Uhr sollte es beginnen, und um 3 wurden dann die Türen netterweise aufgemacht. Das bedeutet, dass wir gute 2 Stunden in der Kälte warten durften. Es ist tagsüber so heiss, dass du selbst in einem klimatisierten Haus keinen Muskel bewegen darfst. Du liegst auf dem Bett, und bewegst dich nicht, aber du schwitzt.. alle schwitzen.. und nachts friert man sich ausserhalb des Hauses den Popo ab.
Jedenfalls sind wir dann um 3 rein ins Getümmel, Deisy hat sich gleich mal mit Bier vollgedröhnt. Ha, aber ich, ich bin standhaft geblieben. Kein Wunder, gab ja nur Bier und Fanta.. Und da ich kein Bier mag, musste ich mich mit Fanta betrinken. Dann wurde wieder bis um 6 getanzt, und dann war die Party auch schon wieder vorbei. Dann musste ich Deisy irgendwie zu ihr nach hause tragen, da ich ja bei ihr übernachtet hab. Bis ca. Um 12 haben wir dann geschlafen.. aber auch nicht viel, da es um 6 uhr morgens schon wieder verdächtig warm war.
Nach dem Schlafen gabs dann Mittag, einen tollen Salat aus Sushi-Fisch, Algen, Erbsen, Kartoffeln, Palmeritas (Palmenstängel), Majo und Mohrrübchen Hört sich eklig an, schmeckt aber gar nicht so schlecht. Dann fing ich an nach Hause zu laufen.. und genau wie beim letzten Mal als ich von Deisy zu mir nach Hause gelaufen bin, fing es an zu regnen.. Diesmal war ich schlauer und hab mir unterwegs ein Taxi angehalten, was mich nach Hause gefahren hat.
In der letzten Zeit gibt es hier extrem viele Stürme, Regen und Hagel. Allerdings mag ich das lieber, als diese unnatürliche, vollkommen übertriebene Hitze.

Letzte Woche Mittwoch gab es eine Feier, die von der Schule organisiert wurde. Wenn nämlich die 9.Klässler in die Oberstufe versetzt werden, dann muss das gefeiert werden.
Zuerst kam wieder der offizielle Teil, in dem die Fahne von jedem Jahrgang auf die Bühne getragen wurde.
Natürlich von den Schülern mit dem besten Durchschnitt. Natürlich musste die Nationalhymne noch gesungen werde.. die ist sooo lang.
Danach wurde wieder ein Video geschaut, mit den schönsten Erinnerungsfotos, und einigen kurzen Videos. Dann hat ein Mädchen noch eine Rede gehalten, und dann noch eine Lehrerin, und zum Schluss die Direktorin.
Danach wurden noch Medaillen verteilt, für die besten Sportler, und die besten Schüler. Und natürlich für alle Künstler der Schule, zB Lisa jaaahuu, ich hab ne Medaille bekommen, dafür, dass ich im Chor singe^^
Und nun das Programm:
 Chor des Kindergartens
Folkloristische Tanzgruppe
 Vocal San Marcos (Schulchor inklusive Lisa)
 ein Theaterstück der 9. Klasse
Danach wurde ich mal wieder von unserer wundertollen Direktorin nach Hause gefahren, die nämlich unsere Nachbarin ist.


Mit dem Chor hatte ich mittlerweile 3 grosse Auftritte, ich weiss nicht, ob ich das schon erzählt habe.
Der erste war im Auditorium „Mauricio Lopez“ hier in San Luis. Wir waren „Vorband“ für ein Comedy-Programm. Da durften wir aber nur 3 Lieder singen.
Der zweite Auftritt war in der „Woche der Künste“ (Semana de las Artes) in einem Saal namens „Pacual Racca“. Da haben wir dann schon 8 Lieder gesungen.. Ihr wisst gar nicht, was das für Arbeit für mich war.. immerhin musst ich die ganzen Texte auswendig lernen.. Mittlerweile kann ich sie auch alle, aber bei einem Lied hab ich während dem Singen den Text vergessen, hab dann nur noch die Lippen bewegt. Naja, hat keiner gemerkt.. bis auf unsern Chorleiter.. der seine Sopran-Stimme vermisst hat.. hupps, naja.
Und das dritte Mal war halt bei der „Versetzungsfeier“ der neunten Klasse.

So, und übrigens: ICH HAB 3 MONATE FERIEN !!
Seit ca. 1 Woche habe ich Ferien.
Weihnachten feier ich noch hier in San Luis mit meiner Gastfamilie, aber Silvester feiere ich schon in Necochea, eine wundervolle Stadt am Meer. Ich fahr ans Meer, für 2 Wochen
Und danach fahre ich mit Maria, meiner Gastschwester nach Buenos Aires, da wir von den Grosseltern dahin eingeladen wurden. Mal schauen, was das wird.


Ich hoffe, mein Paket aus Deutschland kommt bald an.

Liebe Grüsse, Lisa
21.12.06 23:37


Guck ma, die knutschen..hihi..

Am wochenende ist Lisa spontan mit ihrem englisch-institut und einigen schülern nach Mina Clavero (Nähe Cordoba) gefahren. Am ersten Tag haben das grösste Spinnenfossil gesehen, das es auf der ganzen Welt gibt. Echt beeindruckend.
Lebend war die ungefähr 50 cm lang, und 90 cm hoch.. und wog so ca. 2,5 kg. und ihre "härchen" konnten bis zu 25 cm lang werden..
hoffen wir mal, dass es die wirklich nicht mehr gibt..
man stelle sich nur mal vor, man läuft ganz gemütlich durch die strassen, und dann kommt plötzlich so ein kleines tierchen um die ecke.. herrlich.

Danach sind wir zu einem Museum gefahren, das echt wahnsinnig toll war. Es nennt sich ROCSEN "Museo Polyfacetico". Wie der name schon sagt, es hat verschiedene "Gesichter". dadrin gibts nichts, was es nicht gibt.. es gibt instrumente aus afrika, alte bücher aus deutschland, 500 verschiedene schmetterlingsarten ->in allen formen und farben, die man sich nur vorstellen kann.. so irre toll.
wenn man vor dem museum steht, kann man 49 figuren sehen.
warum 49? 7 mal 7 ergibt 49, und für den gründer und leiter ist die 7 eine mystische, "heilige" zahl. er hat 10 bücher, die nur von der zahl 7 handeln.
Alle 49 figuren haben etwas mit humanität und wissen zu tun, so zB: San Francisco, J.S.Bach, Aristoteles, Gutenberg, Ghandi. Platon, Hipokrates, Kepler, Mutter Theresa, und Jesus Christus.
alle 49 figuren wurden in kleinster feinarbeit hergestellt.. und das aussuchen der figuren hat gute 4 jahre gedauert!

Als wir dann erstmal in Mina Clavero angekommen sind, gabs abendbrot.. pizza. was sonst. jeden zweiten tag ess ich hier pizza.
wenn ich nach hause komm, möchte ich als begrüssungsessen keine pizza haben. ich hätt gern süss-saure eier..
oder jemand schickt mir das rezept, und dann kann ich das hier selbst kochen

nachts ( gegen halb 1) gings dann in die disco.
wir waren: ich, facu (facundo), berny (bernabe), vero (veronica), rosio, marucha (maria -->meine gastschwester), mauri (mauricio), yani (janina), quique, und leila.
es hatten wir probleme reinzukommen, weil ich, facu, berny und die 3 betreuer die einzigen über 16 waren. man muss nämlich 16 sein, um reinzudürfen. allerdings wollten die dann auch noch 10 (!!) peo pro person habn. das wäre so viel wie 10 euro (für die verhältnisse hier). aber dann meinte der türsteher: nagut, ich lass euch alle rein... alle zusammen 40 pesos, und die kleinen bleiben bei den erwachsenen.. wow, lisa ist erwachsen
und als wir erstmal drin waren:
das is soooo viel geiler als in deutschland, das kann man sich nicht vorstellen.
ALLE tanzen, aber wirklich ALLE. und die musik is der hammmmmaaaa! von shakira, über cumbia bis hin zu gruoppentanzen (da stellen sich alle in eine reihe und dann wird mit dem arsch gewackelt.. nach oben, unten, rechts und links, man dreht sich im kreis.. etc)
gegen 7 haben dann auf einmal ganz spontan berny und vero miteinander getanzt, auch wenn sie nie ein wort miteinander geredet habn.. nach zehn minuten fing dan auch das grosse knutschen an, und das viel grössere tuscheln.. ich hab nur ma eben ein zeichen an leila gegeben, und sie hat dann mit garnicht mehr zubekommen vor staunen
zwei minuten später stand dann auch maru nebn mir und meinte nur so: guck ma, die knutschen.. hihi..
jaja, so sind sie die kleinen^^
ja, da waren wir dann bis 8 uhr morgens, um 9 musten wir aufstehen. das und die tatsache, dass mir meine füsse so derb weh taten, machten mich ganz müde.

wie gesagt, um 9 gbs früstück.. kuchen..wie immer. und instant coffee.. so ekelhaft.. ich will ordentlichen kaffee.. gibts hier zwar, kostet aber 25 peso pro 100g.
dann sind wir ein bissl durch die stadt gefahren, habn uns noch kunststände in der altstadt angeschaut, und sind dann zurück zum hotel.. da gabs mittag. schnitzel mit kartoffelbrei.. das gibts auch ständig.. -.-
und danach gings ans tasche packen -> und zurück nach hause fahren. während der busfahrt konnte man von weitem aus ein unwetter in san luis beobachten. echt beeindruckend. ç


heute war "tag der tradition". daraufhin mussten lle ihren mate-pott mit zur schule nehmen, inklusive dem kraut und dem heissen wasser natürlich. unterricht gabs keinen, dafür aber viele folkrole-tänze und viel traditionelles essen.
die armen deutschen mussten auch tanzen, herrlich, wir waren dann die lachnummer des tages^^
folkrole tanzen sieht einfach is, is aber echt schwierig ^^

morgn gibts ne session in der schule.. da nämlich eine schulband geformt werden soll. das ich da singen werde, wurde einfach so festgelegt ohne zu fragen, und julius wurde auch nicht gefragt, ob er schlagzeug spielen will, er muss! ^^

und abends fahren wir dann mit niko(dem ethik-lehrer) nach trapiche zum grillen

liebe grüsse, lisa :*:*:*
10.11.06 23:40


jetz aber wirklich #3

Am Freitag, den 27.10. mussten wir schon um 6 uhr aufstehen, da wir um 730 uhr auf die Halbinsel Valdes gefahren sind, um dort erstmal Seeelefanten, Seelöwen und Robben zu beobachten. Die viecher sind echt rieesig, und beeindruckend.
wie die sich da hin und herwälzen, echt süss.
Wir wuerden dann auch zeuge eines befruchtungsversuches, diese arme kleine robbe wurde von dem riesigen elefanten überwälzt.

Danach haben wir alle eine bootsfahrt gemacht, aber keine von uns warum wir das machen, bis dann unsere "Führer" meinte -> "Miren a la derecha! Hay una sorpresa para ustedes!" (schaut ma nach rechts, da is ne überraschung für euch)
und was war da im wasser? WAAALE !!
die waren so extrem nah, vllt 4 meter vom boot entfernt, echt irre. naja, aber irgendwie waren die nur am schlafen und schnaufen, und grade dann wenn man mal ein foto machn wollte, sind sie wieder abgetaucht. soo gemein, die wollen die touristen verarschen.
da haben juli und ich dann noch für unsre lehrer geschenke gekauft. (heute hab ich meiner lengua-lehrerin ihr geschenk gegeben, und darauf meinte sie nur, dass ich ab heute jede arbeit mit voller punktzahl bestehen werde.


Am Samstag mussten wir auch wieder ganz früh aufstehen, um nach Punta Tomba zu fahren.
Da war so eine Art Tierpark, aber nur mit Pingus.. sooooo niedlich. mit die da rumwatscheln. echt knuffig.
leider hab ich an dem tag meinen fotoapparat vergessen, das heisst, dass ich mir die fotos von andern leuten schlauchen muss.
Bei den tierchen waren wir so ungefähr 2 stunden, weil das territorium echt riesig war. und zwischendurch sind auch kleine meerschweinchen übern weg getapselt. allerdings sind das ja wildtiere, dementsprechend habn die mich gebissen, als ich die anfassen wollte -.-

Danach sind wir in ein Dino-museum gefahren.. ganz toll.. fossilien, find ich absolut uninteressant -.-
und danach sind wir dann noch in ein original-teehaus gefahren. das lustige an der sache ist, dass das mal eine deutsche kolonie war, und deswegen alles ein bisschen ostfriesisch angehaucht ist. in der häuschen gab es jedenfalls hagebuttentee, und extrem viel kuchen, meine güte, wer das alles essen sollte, auch jedem tisch ist mindestens ein 3/4 übergeblieben.

Am 4. Tag sind wir dann nach Punte Lombo gefahren, um nochmal robben zu gucken.
Abends sind wir dann in einen Pub gegangen, um Pizza zu essen. War ganz lustig, dann haben wir uns noch eine dvd angeschaut, mit bildern von der reise.
die dvd wird auch jeder von uns bekommen. toll, ne?

hab ich schon erzählt, dass wir in der einen nacht so eine kleine fiesta unter uns gemacht habn?
wir haben uns da mitten in der nacht noch empanadas bestellt. und dann kam zufälligerweise anatomie 1 + 2 im fernsehen. zwischendurch haben wir echt das haus zusammengeschrien.. -.-
es war voll ungewohnt deutsch im fernsehn zu hören, aber es war toll.
ein stück heimat mehr.

Am nächsten morgen sind wir dann wieder nach hause gefahren, eine anstrengende busfahrt von 27 stunden mehr -.-
schrecklich, demnächst will ich erstmal niocht mehr mit dem bus fahren.
allerdings fahr ich morgn nach cordoba übers wochenende, mal schauen, was da so los ist.

jetz werd ich mir mal neue schuhe kaufen, und vllt ne neue hose, meine sind nämlich alle entweder kaputt, oder stinken nach rauch.. die haushaltshilfe kann irgendwie nich wäsche waschen..
meine weissen socken sind mittlerweile auch alle rot.

demnächst geht liselotte auch zum frisör.
das is mal wieder nötig.

liebe grüsse an meine eltern, die sich gerade in Teneriffa befinden.
und an alle meine tollen freunde, die ich ganz doll vermisse.
ich knutsch euch
3.11.06 22:23


Zurück #2

Naja gut, wir hatten also 23 stunden busfahrt vor uns. in den vielen stunden haben wir 6 doofe filme geschaut (unter anderem "Big Mamas House 2", Face off, New York Massacre..)
Das Essen war auch fantastisch. Sandwich und Hühnchen aus der Plastepackung.. mhm, da schlägt das Herz hoeher

In der Nacht hab ich tatsaechlich einige stunden geschlafen^^
immerhin hatten wir "semi cama" -> "halbbett".

Gegen 11 uhr morgens sind wir dann in Puerto Madryn angekommen, und wurden auch schon mit riesigen umarmungen erwartet, und ausserdem haben uns auch extrem viele geschichten erwartet, von gastfamilienwechsel bis heimweh und nachhausefahren.. es gab alles.
nachmittags sind wir dann zum strand am andern ende der stadt gefahren, und sind da spazieren gegangen.
so einen wind hat die menschheit noch nicht mit erlebt^^
dann haben wir noch eine city tour durch die stadt gemacht, die echt sehenswert ist.
es gibt ungefaehr 10 hotels, 30 souvenir-läden und 10 supermaerkte^^ toll, und vielleicht 50 wohnhäuser^^
abends hatten wir dann noch relativ viel freizeit, und die haben alle genutzt, um ihr geld in andenken anzulegen.
ich hab für meine gastfamilie einen typisch "Galisischen Kuchen" gekauft, was auch immer das sein mag. mir schmeckts jedenfalls nich^^

Ich habs wieder nich geschafft alles zu schreiben^^
mal schauen, wann ich das beende

bis die tage, Lisa
2.11.06 23:55


Wieder zurück ausm Süden :)

Lisa ist wieder daahaa
Ich werd jetzt mal jeden Tag meiner Reise beschreiben

Dienstag, der 24. 10. 06
Um 19.40 fährt der Bus von San Luis nach Mendoza.
Während der Busfahrt is nichts weiter spannendes passiert.
Allerdings hats zwischen durch mal bestialisch gestunken. Und da haben wir uns die ganze Zeit gefragt, wer da wohl einen hat fahren lassen? ! Naja, war dann recht lustig, dann kam noch Kalender-Girls (der Film). eigentlich ganz sehenswert. voll süss, mit den omis

Um 23:30 sind wir dann in Mendoza angekommen. Dann musste ich meine 500 kg Gepäck irgendwie aus dem Bus hiefen, aber der nette Pablo von CoInEd hat mit dann geholfen, und das alles getragen.
Mein Gastvater hatte mich vorher schon gefragt, ob ich überhaupt was in San Luis gelassen hab^^ Immerhin hab ich soagr die Gitarre meiner Gasteltern mitgeschleppt^^
Gut, am Busbahnhof wurden wir dann noch gefragt, ob wir Gras kaufen möchten --> und was antwortet Pablo: "Nein, wir haben keinen Garten."
Herrlich, wie wir gelacht haben^^
Naja, sind dann mit Taxi zur Coined-schule in mendoza gefahren, und haben unsere sachen dort abgeladen. Danach sind wir dann noch in ein Restaurant (man beachte die Uhrzeit). dort haben wir jedenfalls den Direktor der coined-schule getroffen, mit seiner frau, seinem bruder und zwei austausch-schülern. Einer (28) aus holland, der is soo lustig^^ der kann deutsch, englisch (mit süssem akzent) und holländisch. Wusstet ihr, dass es im holländischen kein männlich oder weiblich gibt?
Der andere (37) is aus deutschland, eine labertasche, sag ich euch, schrecklich..

So gegen 3 morgns sind wir dann wieder in die schule, und julus kam noch auf die glorreiche idee, mate zu trinken und gitarre zu spielen.. in meinem zimmer - bis ca. 4:30. Dann sind langsam ins bett, haben uns aber noch von fenster zu fenster bis um 6 untehalten. Um 7:30 mussten wir dann wieder aufstehehn, da um 9 Uhr der Bus nach Puerto Madryn abfährt und wir wollten un vorher halt noch unbedingt duschen, weil wir dann halt in den nächsten 26 Stunden nicht mehr die Möglichkeit dazu hatten.

Was dann passiert, erfahrt ihr morgen
1.11.06 23:58


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