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Buenos Dias, queridos amigos!

Das Wetter, das macht hier was es will, auch wenn wir uns noch nicht im April befinden.
Gestern bei guten 39° C fast geschmolzen, und heute bei 19° C frier ich.
Ich glaub, ich hab mir schon eine ordentliche Erkältung eingefangen. Meine Stimme ist schon ziemlich rau, und ich hab auch den ganzen Tag Halsschmerzen. Hmm, naja, das bedeutet wohl: Tee trinken, und abwarten oder andersrum.
Eigentlich wollte ich heute noch ins Stadtzentrum gehen, aber es herrscht so ein kräftiger, eisiger Wind, da bleibe ich lieber zu Hause.
Hab ich eigentlich schon erzählt, dass ich hier schon extrem viele Filme gesehen habe?
Fast jede 2. Nacht wird eine neue DVD geguckt, und mittlerweile versteh ich auch die stotternden und nuschelnden Schauspieler sowohl auf Englisch, als auch auf Spanisch.
Ein ziemlich guter argentinischer Film heisst: Valentin.
Da gehts um einen kleinen Jungen (total knuddelig), der Valentin heisst, bei seiner alleinstehenden Oma aufwächst und unbedingt Astronaut werden will. Sein Vater ist Geschäftsführer einer grossen Firma, verdient haufenweise Geld und wechselt seine Freundinnen wie seine Unterhosen. Die Mutter wird nie gezeigt, nur erwähnt. Von ihr wird gesagt, dass sie Jüdin sei, und das wäre wohl einer der Trennungsgründe für den Vater gewesen. Die Oma redet sowieso ganz schlecht von der Mutter und so wirkt es auf den kleinen Valentin, als wären juden wirklich schlechtere, und vor allem bösere Menschen.
Eines Tages hat der Vater eine ganz tolle neue Freundin, und Valentin soll einen Nachmittag mit ihr verbringen. Dann trifft Valentin sie, und ist sofort von ihr begeistert. Sie ist Mitte 20, blond und hübsch.
Was Valentin allerdings nicht weiss, dass Leticia (ihr Name) Jüdin ist.
Sie verstehen sich ganz fantastisch, essen zusammen Pizza, gehen spazieren und unterhalten sich ganz angeregt. An einem Punkt erwähnt Valentin, dass sein Vater eine Antipathie gegenüber den Juden hat, aber natürlich ohne zu wissen, welcher Religion Leticia angehört.
Am nächsten Tag beschliesst er, Klavierstunden zu nehmen, um Leti zu beeindrucken. Sein Klavierlehrer, und gleichzetig Nachbar, ist allerdings so in Alkohol und Liebeskummer versunken, dass die beiden eher mehr filosofieren, als wirklich etwas zu lernen. So vergeht Woche um Woche, und Leti taucht nicht mehr auf.
Leider verstirbt auch noch Valentins Oma.
Bei wem wird Valentin also dann wohnen?
Was ist mit Leti passiert? Wird sie wieder auftauchen?
Wird sein Klavierlehrer doch noch die Liebe seines Lebens finden?
Und wird Valentin letztendlich doch noch seine Mutter kennen lernen?
All das müsst ihr schon selbst herausbekommen, hihi.
Ich kann schweigen wie ein Grab.
Der Film ist jedenfalls echt niedlich, wenn auch ziemlich traurig, aber ist mal ein Schauen wert.

Das ist jedenfalls meine heutige Filmempfehlung. Die nächste kommt bestimmt bald ^^
17.2.07 23:14
 


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